08.06.2007 13:05 |

Adler getötet

500 Euro für Hinweise auf Steinadler-Wilderer

Ein von Wanderern gefundener toter Steinadler sorgt in Weyer in Oberösterreich für Aufregung. Der Vogel ist in der Liste der artengeschützten Tiere als besonders streng geschützt eingereiht und ganzjährig per Gesetz geschont. Dem Steinadler wurden Kopf, Fänge, Teile der rechten Schwinge und die Flaumfedern abgetrennt – das Tier starb also ganz offensichtlich keines natürlichen Todes.

Spaziergänger fanden den toten Raubvogel auf einer Schotterbank der Enns, unterhalb der so genannten Kesselbrücke an der Landesgrenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark.

Eine Untersuchung durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der veterinärmedizinischen Universität Wien ergab, dass es sich bei dem toten Steinadler um ein Weibchen gehandelt hat, dass vermutlich im Sitzen erschossen worden ist.

Der Fundort liegt zwischen den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse. Der Nationalpark Kalkalpen hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

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