01.06.2007 11:57 |

Weniger Startplätze

Neues FIS-Reglement trifft die ÖSV-Adler hart

Das neue Reglement, das der Internationale Skiverband (FIS) auf dem Kongress in Portoroz beschlossen hat, mit u.a. der Reduzierung der Anzahl der Athleten pro Nation, trifft die österreichischen Skispringer hart. Cheftrainer Alexander Pointner, der für weitere drei Jahre beim ÖSV unterschrieb, hat als Ziel das Erringen des Gesamtweltcups ausgegeben.

Für die kommende Weltcup-Saison wird die maximale Anzahl der Springer von sechs plus zwei Quoten-Plätze (Interkontinental-Cup) auf einen Quotenplatz reduziert. Für die Springen in Innsbruck und Bischofshofen, wo die Zahl der österreichischen Springer bisher auf 16 verdoppelt wurde, gibt es nur noch sechs zusätzliche Startplätze, also höchstens dreizehn insgesamt.

Auch die fix für einen Weltcup qualifizierten Springer wurden von den ersten 15 der Weltcupwertung auf die besten 10 reduziert. Nicht reduziert wurde die Zahl der Springer nach der Qualifikation. Ursprünglich waren nur noch 40 geplant, es bleibt aber bei 50 Springern im ersten Durchgang.

Body-Mass-Index von 18,5 bleibt
Änderungen gibt es auch beim Anzug in der Halsöffnung. Die Änderung des Body-Mass-Index, von 18,5 auf 20,5, wie es die Österreicher vorgeschlagen haben, wurde aber abgelehnt: "Vielleicht, weil Österreich sportpolitisch derzeit im Fokus steht, haben andere Nationen gegen uns gestimmt", sagte Pointner.

Gesamt-Weltcup als Saisonziel
Als Saisonziel nannte Pointner am Rande des zweiten Kurses seiner Trainingsgruppe 1 in Stams (Tirol), ganz klar die Erringung des Gesamt-Weltcups. Wobei der Cheftrainer besonders an Thomas Morgenstern und Andreas Kofler dachte: "Die sind jetzt die Leitfiguren in der Mannschaft. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren mehrere Siegspringer in den Winter zu bringen."

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