29.05.2007 10:14 |

Bücherverbrennung

Buchhändler verbrennt gesamten Buchbestand

Weil zunehmend weniger Leseratten in seinen Laden kommen und Bücher kaufen, hat ein Buchhändler im amerikanischen Kansas City damit begonnen, sein Sortiment zu verbrennen. "Hier kommt das Denken im heutigen Amerika auf den Scheiterhaufen", protestierte er vor den Blicken neugieriger Passanten.

Einige der Passanten erbarmten sich zwar im letzten Augenblick und retteten eine Handvoll Bücher durch Aufkaufen vor dem Flammentod, abbringen konnten sie Tom Wayne von seinem Vorhaben jedoch nicht. Seit zehn Jahren betreibt der Buchhändler ein Geschäft, etwa 20.000 Bücher befinden sich in seinem Sortiment. Nach und nach sollen jetzt alle Titel verbrannt werden.

Aufgrund des nachlassenden Interesses an Büchern hatte Wayne zuerst versucht, seinen Buchbestand durch Schenkungen zu verkleinern. Doch weil selbst Bibliotheken und Gebrauchtwarenläden angaben, keinen Platz für zusätzliche Bücher zu haben, entschied sich der Buchhändler für diesen radikalen Schritt.