27.05.2007 11:38 |

Blutige Stechereien

Messerstechereien in Wien

Was vermutlich als ausländerfeindliche Pöbelei begonnen hatte, hat am Samstag in Wien-Leopoldstadt mit einer blutigen Messerstecherei mit drei Schwerverletzten geendet. Laut Wiener Polizei pöbelte ein 48-jähriger Mann zwei jüngere Kontrahenten angeblich wegen ihrer Abstammung auf der Ausstellungsstraße an und ging dann mit einem Messer auf die beiden Männer los.

Im Zuge des Kampfes wurden alle drei Männer schwer verletzt: Während ein Mann einen lebensgefährlichen Bauchstich davontrug, wurde seinem Begleiter ein Rückenstich mit einer Wirbeldurchtrennung zugefügt. Der 48-Jährige erlitt Kopfverletzungen mit schweren Dauerfolgen im Augenbereich. Alle drei Männer befinden sich in Spitalsbehandlung und werden auf richterliche Anordnung überwacht.

In Wien-Josefstadt ist es unterdessen es zu einer weiteren Attacke mit einem Messer gekommen. Immer wieder kam es zwischen zwei Eheleuten zu Auseinandersetzungen wegen des Geldes. Am Freitagabend eskalierte der Streit in der Wohnung in der Lange Gasse. Der 58-jährige Mann nahm plötzlich ein Jausenmesser und stach dieses seiner Frau in den Hals, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Danach verständigte er die Rettung. Die Frau wurde mit einer schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzung ins Spital gebracht. Der 58-Jährige zeigte sich gegenüber der Polizei geständig.

Donnerstag, 24. Juni 2021
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