23.05.2007 19:41 |

2,5 t Haschisch

Fahnder fischen Dealer aus einem Linienbus

2,5 Tonnen Haschisch soll ein Rumäne aus Afrika quer durch Europa geschmuggelt haben! Die kriminelle Karriere des 29-Jährigen endete in einem Linienbus bei Hohenems in Vorarlberg, wo ihn Polizisten aus dem Verkehr zogen. Schlag gegen eine Drogenbande auch in Ebreichsdorf - eine Serbin und ihr Freund sind in Haft!

Mit allen verfügbaren Mitteln hatte die Guardia Civil, die spanische Nationalpolizei, nach dem Rumänen gefahndet. "Weil er an einem gigantischen Haschisch-Schmuggel beteiligt war, wurde international nach ihm gefahndet", schildert ein Grenzbeamter. Ausgerechnet in einem Linienbus an der Grenze zur Schweiz flog der Ostkriminelle auf: Der Millionen-Dealer wird demnächst nach Madrid ausgeliefert.

Erfolg auch für die Kriminalisten aus Ebreichsdorf: Ihnen ging eine Serbin ins Netz, die Heroin im Wert von mehr als 75.000 Euro umgesetzt hatte. Im Zuge der Ermittlungen gegen die 24-Jährige und ihren Freund flog auch ein Handybetrug auf. Abnehmer der Frau hatten unter 14 verschiedenen Namen Dutzende Verträge für Mobiltelefone abgeschlossen. "So kamen sie kostenlos oder ganz billig an Handys, die sie nach der Anmeldung um teures Geld weiterverkauften", so ein Ermittler. Schaden für die Netzbetreiber: 35.000 Euro.

Fahnder in Oberösterreich fassten in einem Schnellzug nach Wien ein Rumänen-Pärchen. Es hatte Heroin im Wert von 500.000 Euro im Koffer...

Von Mark Perry und Lukas Lusetzky

Montag, 17. Mai 2021
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