21.05.2007 20:16 |

Betrug vereitelt

Kunstfälscherbande in Schwechat ausgehoben

Sieben Personen sollen versucht haben, drei gefälschte Kunstgemälde um einen Millionenbetrag abzusetzen. Wie die niederösterreichische Sicherheitsdirektion am Montag mitgeteilt hat, hätten zwei Österreicher und fünf Slowaken die nachgemachten Bilder von Renoir, Gaugin und eines unbekannten Künstlers ins Bundesgebiet gebracht.

Sieben Millionen Euro hätten die Verdächtigen für den Verkauf kassieren sollen. Sie wurden bereits am 8. Mai in Schwechat festgenommen. Die Verdächtigen sollen weitere Gemälde zum Verkauf angeboten haben. Neun Millionen Euro hätten die "Geschäfte" insgesamt einbringen sollen. Die Männer wurden in die Justizanstalten Wien-Josefstadt und Korneuburg eingeliefert.

Bilder verdecktem Ermittler angeboten
Die Verdächtigen hatten die Bilder einem verdeckten Ermittler zum Verkauf angeboten, berichtete die Polizei. Als das Geschäft über die Bühne gehen hätte sollen, wurden die Männer festgenommen. Die gefälschten Gemälde waren über die Slowakei nach Österreich gelangt. Die Palette der offerierten weiteren Bilder erstreckte sich von Monet bis hin zu Karl Friedrich.

Die Fahnder waren zunächst zum Schein auf den Handel mit den Verdächtigen eingegangen. Bei erfolgreicher Abwicklung hätten die Verdächtigen zugesagt, weitere Bilder liefern zu können.

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