21.05.2007 07:16 |

In 2000 Meter Höhe

Segelflugzeug zerschellt an steirischem Berg

Beim Absturz eines Segelflugzeuges in der Obersteiermark ist am Sonntagvormittag ein 79-jähriger Deutscher ums Leben gekommen. Das Flugzeug dürfte gegen 10.30 Uhr unterhalb des Karlspitzgipfels in den Schladminger Tauern in unwegsamem Gelände zerschellt sein. Die Ursache ist noch unklar, die Flugunfallkommission ermittelt.
Gegen 10.50 Uhr wurde die Polizei Liezen alarmiert: Ein Segelflugzeug soll im Bereich des sogenannten Karlspitz im Gemeindegebiet von Kleinsölk abgestürzt sein. Ein erster Erkundungsflug des am nahe gelegenen Flugplatzes Niederöblarn stationierten ÖAMTC-Rettungshubschraubers C14 bestätigte das Unglück.


"Total zerstört"

Ein Besatzungsmitgliedes des C14: "Das Segelflugzeug ist knapp unterhalb des Karlspitz-Gipfels zerschellt. Es war total zerstört, die Trümmer lagen herum." Der Pilot und die Rest der Maschine wurden um die Mittagszeit geborgen. Zur Zeit des Unglücks herrschte Sonnenschein und gutes Flugwetter, der Pilot selbst war schon mehrmals in der Gegend geflogen.


Das Gebiet der Schladminger Tauern nördlich von Niederöblarn gilt als ausgezeichnetes Segelfluggebiet, hat allerdings wegen der engen Täler und manchmal unberechenbarer Winde auch seine Tücken.


Bild: Klemens Groh
Donnerstag, 13. Mai 2021
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