16.05.2007 12:46 |

Lizenz zum Kicken

GAK und Admira ohne Spielgenehmigung

Die österreichischen Fußball-Tradtionsklubs GAK und Admira haben am Dienstag auch in zweiter Instanz keine Bundesliga- Lizenz für die beiden höchsten Spielklassen erhalten. Während die Admira auch sportlich aus der Erste-Liga abgestiegen ist, hatte der GAK nach dem Abschied aus dem Oberhaus dort einen Neustart geplant.

Nun bleibt beiden Klubs nur noch binnen sieben Tagen der Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht, das bis 31. Mai eine endgültige Entscheidung trifft. Im Gegensatz dazu erhielten die Wiener Großklubs SK Rapid und FK Austria ebenso wie der FC Tirol und die Erste-Liga-Klubs Gratkorn, Leoben und Kärnten vom Protestkomitee der Bundesliga in zweiter Instanz die Spielgenehmigung für die kommende Saison.

Austria-Manager Markus Kraetschmer gab sich stolz, dass sein Klub die Lizenz nach Abschluss eines neuen Sponsorvertrages mit Magna als einziger ohne Auflagen erhalten hatte. Tirol etwa muss monatlich einen Liquiditätsbericht vorlegen. Rapid erhielt die Lizenz ebenfalls unter Auflagen.

Muss der GAK in die Regionalliga?
Während Sturm die Lizenz bereits in erster Instanz erhalten hatte, droht dem GAK der Absturz in die Regionalliga. Man gab sich in Graz jedoch zuversichtlich, vor dem Schiedsgericht Recht zu erhalten. Wütend reagierte dagegen die Admira auf die Nicht-Erteilung.

Die Niederösterreicher kündigten ebenso wie der GAK einen Gang vor das Schiedsgericht an. Das Nachreichen von Unterlagen ist dabei aber nicht mehr möglich. Wie GAK und Admira erhielt auch der Regionalliga -West-Klub Wattens keine Lizenz.

Den Protesten der weiteren Regionalliga-Klubs PSV Team für Wien, Vöcklabruck, Feldkirchen und Bad Aussee, die ebenfalls in die zweite Instanz gegangen waren, wurde stattgegeben. Während die zehn Klubs, die in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse antreten, damit feststehen, ist die Zusammensetzung der Erste-Liga damit noch offen.

Donnerstag, 24. Juni 2021
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