10.05.2007 17:14 |

Rückschlag

Frühes Aus für Federer in Rom

Roger Federer ist beim Masters-Turnier in Rom bereits im Achtelfinale gescheitert. Der Weltranglisten-Erste hat am Donnerstag bei der mit rund 2,1 Millionen Euro dotierten Sandplatz- Veranstaltung nach einer schwachen Vorstellung in nur 78 Minuten 2:6, 4:6 gegen den Italiener Filippo Volandri verloren. Gut zwei Wochen vor Beginn der French Open musste der 25 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz damit einen Rückschlag auf der ungeliebten roten Asche einstecken.

"Ich weiß nicht, was mit mir los war. Nach dieser Leistung muss ich jetzt direkt zurück auf den Trainingsplatz", sagte Federer. Der top-gesetzte Schweizer war jedoch in prominenter Gesellschaft. Auch der an Nummer drei gesetzte Amerikaner Andy Roddick schied nach einer 0:6, 4:6-Niederlage gegen Juan Ignacio Chela aus Argentinien aus.

Für Federer war es die vierte Niederlage in diesem Jahr, nachdem er sich zuvor zwei Mal dem Argentinier Guillermo Canas sowie im Endspiel von Monte Carlo dem Spanier Rafael Nadal geschlagen geben musste. Im vergangenen Jahr hatte der Branchenprimus insgesamt nur fünf Partien verloren. Doch gegen den mit einer Wildcard ins Feld gekommenen Weltranglisten-53. Volandri stand Federer auf dem ungeliebten roten Sand teilweise völlig neben sich.

Ihm unterliefen 44 so genannte unerzwungene Fehler. "Ich habe von Anfang an gespürt, dass ich nicht richtig in das Match komme", sagte Federer. "Ich war noch nicht richtig im Spiel, da war es schon wieder vorbei. So unmittelbar nach der Partie ist es schwer, das alles zu analysieren. Aber man muss natürlich auch sagen, dass Filippo heute sehr stark gespielt hat."

Den letzten Turniersieg feierte Federer im März in Dubai. Anschließend scheiterte er frühzeitig in Indian Wells, Key Biscayne und Monte Carlo. Den nächsten Versuch wird er beim Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum in der kommenden Woche unternehmen. Dort konnte er sich bereits drei Mal (2002, 2004, 2005) in die Siegerliste eintragen. "Vielleicht läuft es dort ja besser", sagte Federer.

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