08.05.2007 10:52 |

Bombe in Bus

Erneut Bombenanschlag im Irak

Bei einem Autobombenanschlag in der schiitischen Stadt Kufa im Süden des Irak sind am Dienstag 16 Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien bei dem Attentat vor einem Restaurant 38 Menschen verletzt worden. Der Bürgermeister von Kufa hatte zuvor von "Dutzenden Opfern" gesprochen. Augenzeugen berichteten, das Restaurant sei vollständig zerstört worden.

Augenzeuge Mohan Ali sagte, die Bombe sei in einem Kleinbus versteckt worden. "Es saß eine Person hinter dem Steuer. Sie versuchte, das Fahrzeug zu parken und dann explodierte es. Es gab viele Leichen."

Bombenanschläge sind in dem Ort südlich von Bagdad vergleichsweise selten. In den vergangenen Wochen hat es allerdings in anderen Teilen des Irak wiederholt schwere Anschläge gegeben. Sie werden vor allem der von Sunniten dominierten Al-Kaida zur Last gelegt. Die Gruppe versucht den USA und der irakischen Regierung zufolge, das Land in einen offenen Bürgerkrieg zwischen den Religionsgruppen zu treiben. Im vergangenen Monat waren bei einem Anschlag nahe eines Schiiten- Schreins 60 Menschen getötet und 170 verletzt worden.

Bei einem Selbstmordanschlag in Jelawla nordöstlich der irakischen Hauptstadt kamen nach Polizeiangaben zwei Polizisten ums Leben, 20 Menschen seien verletzt worden. In Safaraniya seien bei einem Bombenanschlag zudem zwei junge Männer getötet sowie vier Menschen verletzt worden, hieß in Krankenhauskreisen.