07.05.2007 22:19 |

Berg-Star scheitert

Kaltenbrunner schafft Dhaulagiri nicht

Die oberösterreichische Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner hat den Versuch, den 8.167 Meter hohen Dhaulagiri in Nepal zu besteigen, abgebrochen. Die 36-Jährige und ihre tschechische Bergpartnerin Lucie Orsulova kehrten im letzten Lager vor dem Gipfel auf 7.400 Meter Höhe wegen Schlechtwetters um, nachdem sie dort zwei Nächte verbracht hatten.
Der "Weiße Berg", wie der Dhaulagiri aus dem Sanskrit übersetzt heißt, hat demnach seinem Namen alle Ehre gemacht: Denn 40 Zentimeter Neuschnee ließen den Gipfelsieg des Duos vorerst scheitern.


Für die aus Spital am Phyrn stammende und im Schwarzwald lebende Kaltenbrunner wäre es der zehnte von 14 Achttausender-Hauptgipfeln gewesen. Derzeit befindet sich die Bergsteigerin auf dem Abstieg ins 4.750 Meter hoch gelegene Basislager.


Zweiter Versuch möglich

Ob die 36-Jährige und ihre tschechische Begleiterin in ein paar Tagen noch einen weiteren Gipfelversuch auf den im nepalesischen Teil des Himalaya gelegenen Berg unternehmen werden, ist noch unklar. Da es jedoch erst Ende Mai in die Heimat zurückgehen soll, hätte Kaltenbrunner noch Zeit für einen weiteren Versuch, auf den siebenthöchsten Gipfel der Erde zu gelangen.


Für Mitte Juni ist dann eine Reise zum K2 geplant. Gemeinsam mit Ehemann Ralf sowie einem Filmteam soll der zweithöchste Berg der Erde gemeistert werden. Dieser gilt als der schwierigste Achttausender überhaupt.
Donnerstag, 06. Mai 2021
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