"Riesenschritt"
USA und EU wollen gegen Klimawandel kämpfen
Nach ihrem Treffen mit US-Präsident Bush würdigte die deutsche Kanzlerin und derzeitige EU-Ratspräsidentin Merkel den Beschluss als "Riesenschritt nach vorn".
Gemeinsam mit EU-Kommissionspräsident Barroso unterzeichneten Merkel und Bush auch eine Erklärung zu einer neuen Wirtschaftspartnerschaft. Im Streit mit Russland über den amerikanischen Raketenschutzschirm bot Bush dem russischen Präsidenten Putin eine Zusammenarbeit an.
In dem gemeinsamen Klima-Papier verpflichten sich die USA und die EU, den Treibhauseffekt bekämpfen zu wollen. Notwendig sei eine "schnelle globale Politik", um dem Klimawandel zu begegnen. Konkrete Ziele für eine Reduktion der Treibhausgase enthält die Erklärung aber nicht.
Bush betonte die Anstrengungen seines Landes bei der Entwicklung von Biokraftstoffen und seinen flächendeckenden Einsatz. Der US- Präsident unterstrich aber auch, dass jedes Land seine eigene Klimaschutzpolitik betreiben solle. Damit unterstrich Bush auch den unterschiedlichen strategischen Ansatz, den die USA gegenüber der EU verfolgen. Die EU will durch konkrete Reduktionsziele den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren.
In dem Dokument erkennen beide Seiten den Klimawandel als "globale Herausforderung an die internationale Gemeinschaft" an. Beide Seiten seien verpflichtet, "das Bestmögliche zu tun, um die Treibhausgase auf einem Level zu stabilisieren, um gefährliche vom Menschen ausgelöste Störungen des Klimasystems" zu verhindern, heißt es in der Erklärung.







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