Neben den genannten Bundesliga-Klubs scheiterten auch die Erstligisten Admira, Gratkorn, Kärnten und Leoben in erster Instanz. Unter Auflagen erhielten Sturm Graz, der LASK, FC Lustenau und Schwanenstadt die Lizenz.
Die Vereine ohne Spielgenehmigung können gegen die Entscheidung in den kommenden zehn Tagen Einspruch beim Protestkomitee einlegen, das bis 15. Mai ein Urteil fällt. Sollte einigen Klubs auch in zweiter Instanz die Spielgenehmigung nicht erteilt werden, bleibt noch bis sieben Tage nach der Zustellung des Protestkomitee-Bescheids der Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht, das dann anstelle eines ordentlichen Gerichts bis 31. Mai eine definitive Entscheidung trifft.
Finanzielle Auflagen für Sturm Graz
Meister Red Bull Salzburg sowie die Vereine SV Mattersburg, FC Superfund Pasching, SV Ried, SCR Altach und Sturm Graz (mit finanziellen Auflagen) erhielten dagegen die Lizenz für 2007/2008.
"Das ist eine große Freude für uns, wir haben das aber auch so erwartet", jubelte Sturm-Boss Hans Rinner. Von GAK und Wacker Tirol gab es zunächst keine Stellungnahme. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl zeigte sich mit den Urteilen des Senats 5 zufrieden.
Der Grazer AK wird nach dem Abzug von 28 Punkten wegen Insolvenz, Verstößen gegen Lizenzauflagen und ungeklärter Gehalts-Forderungen allerdings einen Neustart in der 2. Liga versuchen. Der GAK ist mit fünf Punkten Tabellenletzter der T-Mobile-Bundesliga.
Wiener Vereine beruhigen ihre Fans
Vertreter der beiden Wiener Vereine versuchten, ihre Fans zu beruhigen. "Der Grund für die fehlende Lizenz ist, dass wir noch die Bankgarantie eines Sponsors nachbringen müssen, und das werden wir in den nächsten Tagen tun. Die Rapid-Fans müssen sich keine Sorgen machen, das ist eine rein formelle Sache", sagte Rapid-Präsident Rudolf Edlinger.
Etwas komplizierter könnte die Lizenzerteilung schon im Fall der Austria werden. Mäzen Frank Stronach gab zwar seine prinzipielle Zustimmung für eine weitere Unterstützung der "Veilchen", die Unterschrift des Austro-Kanadiers steht aber noch aus, was Manager Markus Kraetschmer Kopfzerbrechen bereitet."Die Details, die zur Vertragsunterzeichnung fehlen, werden immer weniger", sagte Austria-Manager Markus Kraetschmer. "Bis Ende der Woche sollte alles unter Dach und Fach sein. Ich kann die Austria-Fans beruhigen. Das Licht am Ende des Tunnels ist bereits ein sehr helles, aber wir sind noch nicht am Ziel."
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