Die ersten 23 Minuten versprachen einen Marathon, denn da wurden nur vier Games gespielt. Doch danach schraubte Nadal auch dank seiner "tödlichen" Vorhand einen Gang höher und ließ Canas nach dem ersten Service-Game keine Breakchance mehr. Mit je einem Break in jedem Satz war Nadal völlig ungefährdet, auch wenn sein argentinischer Gegner wie ein Löwe kämpfte. Am dritten Turniersieg innerhalb von vier Events konnte Canas aber nichts mehr ändern.
"Es ist so großartig, wieder in der Heimat zu gewinnen", sagte der zweifache French-Open-Gewinner. "Aber ich weiß, dass diese Serie irgendwann enden wird." Seine letzte Niederlage auf Asche kassierte der Weltranglisten-Zweite im April 2005. Nadal hat sich für die French Open schon bestens eingeschlagen und seine wohl schärfsten Konkurrenten (Federer im Finale von Monte Carlo, Canas in Barcelona) auf diesem Belag frühzeitig in die Schranken gewiesen. Auf Sand hat der 20-Jährige heuer nicht einmal noch einen Satz abgegeben.
In Casablanca durfte sich der Franzose Paul-Henri Mathieu über seinen insgesamt dritten Titel, den ersten seit 2002 freuen. Er war beim 6:1, 6:1-Finalerfolg über den Spanier Albert Montanes der klar dominierende Mann.
In Budapest hat sich die Argentinierin Gisela Dulko, die Sybille Bammer heuer im Finale von Pattaya unterlegen war, ihren ersten WTA-Titel geholt. Sie besiegte die erst 17-jährige Rumänin und Turnierüberraschung Sorana Cirstea 6:7(2), 6:2, 6:2.
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