10.04.2007 13:56 |

Dick Cheney tobt

Paris halbnackt und betrunken in Syrien

Paris Hilton hat einmal mehr ihren Status als ungekrönte Königin Peinlich bestätigt. Mit ihrer neuesten Aktion hat sich Paris allerdings nicht nur den üblichen Spott und Hohn der Presse sondern zudem den geballten Hass der US-Regierung eingehandelt. Paris war zu Besuch in Syrien, dem die USA Terrorfinanzierung vorwerfen, und ist dort von einem Fettnäpfchen ins nächste gehüpft.

US-Vizepräsident Dick Cheney ist der Kragen geplatzt. "Der Präsident ist derjenige, der Außenpolitik betreibt, nicht halbbetrunkene, ultrareiche Hollywood-Gören", beschimpfte er Paris nach ihrem Ausflug in der Radioshow von Rush Limbaugh. Gründe für die Wut gibt es einige...

Paris begann ihren Ausflug in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo sie offenbar betrunken und in einem durchsichtigen rosaroten Minirock auftauchte - auf Unterwäsche hatte sie großzügig verzichtet. Danach machte irgendjemand den gravierenden Fehler, sie mit dem syrischen Präsidenten zusammenzubringen.

Paris, die verhinderte Politikerin
Präsident Bashar al-Assad erhielt von Paris die Zusicherung, dass Israel zu Verhandlungen mit Syrien bereit sei - frei erfunden, wie Israels Premierminister Ehud Olmert später klarstellte. Israel, genau wie die USA, verdächtigt Syrien, terroristische Gruppen zu finanzieren.

Paris' Sprecher reagierte auf die harsche Kritik von Dick Cheney gelassen: "Hätten Cheney und Bush irgendwelche sinnvollen Pläne für die Außenpolitik, würde Paris Hilton sich nicht verpflichtet fühlen, sich einzumischen." Bleibt zu hoffen, dass Paris sich nicht dazu berufen fühlt, weitere Krisenherde dieser Welt anzupacken...

Mittwoch, 22. September 2021
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