30 statt 33,4 m breit

Autobahn A 8 wird bald breiter

Die Generalerneuerung der A 8, Innkreisautobahn, mit Schwergewicht im Bezirk Grieskirchen, findet sich nicht im Faymann-Molterer-Infrastrukturpakt - sie kommt aber trotzdem, wenn auch in etwas abgespeckter Form: 30 statt 33,4 Meter wird die A 8 breit.

1985 hat der damalige Bautenminister Übleis Weisung gegeben, Teile der A 8 als „Sparautobahn“ mit nur 24 statt 30 Metern Breite zu errichten - mit entsprechend großen Sicherheitsproblemen heute. Mit der Generalerneuerung soll dies behoben werden.

Dabei war jüngst - laut den Unterlagen für das Oberösterreich-Gespräch mit Minister Werner Faymann am 5. März - gar eine Verbreiterung auf 33,4 Meter geplant, was neben zwei regulären Fahrstreifen und einem Pannenstreifen noch Spielraum für andere Lösungen gelassen hätte…

Mit 30 Metern wird die neue A 8 nun aber - ungeachtet der älteren, von Schwarzgrün begrabenen Ausbaupläne auf sechsspurig - eine ganz reguläre, vierspurige Autobahn. Die prognostizierten Kosten sind binnen eines Jahres von 126 auf 135 Millionen Euro angewachsen. Für die oft recht nahen Autobahnanrainer wird umfangreicher Lärmschutz versprochen.

2008 soll es losgehen zwischen Pichl und Meggenhofen, im Jahr 2016 ist dann die letzte Etappe zwischen Ried und Ort geplant.

 

 

 

Foto: Chris Koller

Freitag, 18. Juni 2021
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