22.03.2007 22:27 |

Mordrätsel in Wien

Opfer hatte auch Schusswunde!

Im Fall des am Mittwoch in seiner Wohnung in der Wiener Bubergasse getöteten Andreas H. (siehe Foto) haben die Ermittlungen der Kriminaldirektion 1 bisher weder Aufschlüsse bezüglich des Täters noch eines möglichen Motivs gebracht. Der Arbeiter war vermutlich mit einer Axt erschlagen worden, zusätzlich wies er Schnittverletzungen auf und - wie erst bei der Obduktion erkannt wurde - eine Schussverletzung am rechten Oberschenkel.

Der 41-jährige Andreas H. hat nach Angaben von Major Gerhard Winkler um 12.45 Uhr seine Arbeitsstelle in der Koppstraße in Ottakring verlassen. Er machte sich so wie jeden Tag mit dem Auto auf den Heimweg. Ungefähr um 14 Uhr bemerkten Nachbarn in der Bubergasse eine Auseinandersetzung in der Wohnung des 41-Jährigen.

„Wir versuchen nun herauszufinden, wo Andreas H. sich zwischen 12.45 Uhr und 14.00 Uhr aufgehalten hat und ob er mit jemandem persönlichen oder telefonischen Kontakt hatte“, sagte Winkler. Die Polizei bittet um Hinweise und hat deswegen auch das Foto des Opfers freigegeben. Wer das Opfer im besagten Zeitraum gesehen hat, oder sogar mit ihm Kontakt hatte, kann sich vertraulich unter der Telefonnummer 01/31310/33800 melden.

Die Leiche des Mannes wurde gegen 17.45 Uhr von seiner heimkehrenden Frau entdeckt, mit der er einen Sohn im schulpflichtigen Alter hat. Die 34-Jährige hat noch zwei ältere Söhne, die nicht bei dem Paar lebten. Die Frau fand die Wohnung durchwühlt vor, ob etwas geraubt wurde, ist nicht klar.

Fotos: Andi Schiel

Samstag, 15. Mai 2021
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