21.03.2007 17:10 |

Razzia im Rotlicht

Große Polizeirazzia im Wiener Rotlichtmilieu

Großrazzia gegen die Wiener Rotlichtszene: In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei am Neubaugürtel mehrere Lokale "gefilzt" und Straßenkontrollen durchgeführt. Landespolizeikommandant Karl Mahrer sprach am Mittwoch von einer "präventiven Maßnahme", um Revierkämpfen vorzubeugen. Allerdings sei die Aktion auch als Signal an das Milieu zu sehen: "Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen."

Der Auftritt der Polizei war jedenfalls alles andere als zurückhaltend: WEGA-Beamte in voller Kampfmontur, Kriminalisten und Mahrer selbst rückten kurz vor Mitternacht zum Neubaugürtel aus. Insgesamt 70 Beamte waren im Einsatz.

Die Polizisten engten die Fahrbahn ein und führten Alkotests durch, daneben bekamen umliegende Rotlichtlokale Besuche abgestattet. Insgesamt wurden vier Prostituierte, die gegen ein bestehendes Aufenthaltsverbot sowie fremdenpolizeiliche Bestimmungen verstoßen haben, angezeigt. Auch vier Alkolenker wurden zur Anzeige gebracht.

Nach dieser Schwerpunktaktion sollen auch noch weitere folgen, meinte der Generalmajor am Mittwoch: "Die Kontrollen werden intensiviert." Damit wolle man auch drohenden Revierkämpfen vorbeugen, betonte er.

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