15.03.2007 18:08 |

Einbruchdiebstähle

Bande verursachte 100.000 Euro Schaden

Zumindest fünf Asylwerber stehen im Verdacht, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung für zahlreiche Einbruchsdiebstähle in ganz Österreich verantwortlich zu sein. Die Männer sollen das Diebesgut dabei in Wohnungen in Niederösterreich und Wien gehortet haben. Die Verdächtigen sollen für mindestens 30 Straftaten mit einer Gesamtschadenssumme von etwa 100.000 Euro verantwortlich sein.

Ein Großteil der Einbruchsdiebstähle soll in der Steiermark verübt worden sein, beispielsweise in den Bezirken Weiz und Hartberg. Aber auch in den Bundesländern Wien, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Niederösterreich sowie dem Burgenland hätten die Verdächtigen ihr Unwesen getrieben. Als Tatorte fungierten dabei Firmen, Tankstellen, Lagerhäuser und Supermärkte.

Der erste Verdächtige, ein moldawischer Staatsbürger, wurde am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) Anfang März geschnappt. Mit Diebesgut im Kastenwagen wollte der Mann aus Österreich ausreisen, hieß es seitens der Exekutive.

Am Mittwoch gingen dann den Cobra-Beamten drei Moldawier ins Netz. Die Männer sollen einen Coup in Gasen (Bezirk Weiz) verübt haben. Im BMW der Verdächtigen fanden die Polizisten Diebesgut, das von dem Einbruch gestammt haben dürfte. Am selben Tag wurde dann auch noch ein Weißrusse in Wien festgenommen, der wenig später nach Minsk fliegen sollte.

Die Polizei geht davon aus, dass der kriminellen Vereinigung noch weitere Täter angehören. Diesbezügliche Ermittlungen sind vorerst noch nicht abgeschlossen.

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