07.03.2007 15:59 |

Für immer Stau

Wiener Südost-Tangente soll verlängert werden

Die Autobahngesellschaft Asfinag plant trotz Geldknappheit und unsicherer Zeitpläne weiter an Straßenprojekten in Wien. So soll die Südost-Tangente, Österreichs meistbefahrene Autobahn, nördlich der Donau zur geplanten Nordost-Umfahrung S1 verlängert werden. Für die acht Kilometer lange Strecke läuft derzeit die Variantenprüfung.

Rund 400 Millionen Euro soll die Stadtautobahn kosten. Sie soll entlang der ÖBB-Verbindung nach Pressburg quer durch den Bezirk Donaustadt bis zum S1-Knoten Raasdorf verlaufen und über zwei Mal zwei Fahrstreifen plus Pannenstreifen verfügen. Die Fertigstellung wurde lange für das Jahr 2015 angekündigt, jetzt bezeichnet die Asfinag dies nur noch als frühestmöglichen Zeitpunkt.

Wird die A23-Verlängerung tatsächlich gebaut, soll sie beim Knoten Hirschstetten Richtung Osten abbiegen. Die bestehende Autobahn Richtung Norden wird dann S2 heißen.

Mit oder ohne Riesentunnel

Im Gespräch sind drei Varianten der Anbindung. Teuer und kompliziert wäre die Unterquerung von Hirschstetten in einem drei Kilometer langen Tunnel. Bei den anderen beiden Routen würden Tunnels mit einer Länge zwischen einem und eineinhalb Kilometern in offener Bauweise errichtet, wobei man entweder quer durch die städtischen Blumengärten Hirschstetten oder zwischen Gemeindebausiedlungen graben müsste.

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