06.03.2007 21:09 |

Für Lizenzantrag

GAK soll im Rekord-Tempo gerettet werden

Der Masseverwalter des GAK ist zuversichtlich, trotz eines extrem knappen Zeitbudgets auch beim zweiten ins Trudeln geratenen Grazer Fußball-Bundesligaklub einen Zwangsausgleich durchzubringen. Das betonte Norbert Scherbaum am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Graz, der auch GAK-Präsident Sticher bewohnte.

Das besondere Problem beim GAK besteht darin, dass schon kommende Woche der Lizenzantrag für die Saison 2007/2008 gestellt werden muss und ein Verein in einer derartigen Zwangslage keine Lizenz erhält.

Scherbaum nannte am Dienstag die für den GAK-Zwangsausgleich relevanten Zahlen und Termine. Vorstandsmitglieder, davon einige Ehemalige, sollen auf Forderungen verzichten. Dann bliebe ein offener Betrag von 5,5 Mio. Euro und damit eine für den Zwangsausgleich benötigte Summe von 1,2 bis 1,3 Mio. Euro.

Bereits am 19. April soll laut Masseverwalter Scherbaum dann die Zwangsausgleichs-Tagsatzung stattfinden. Das würde dem GAK die Möglichkeit geben, rechtzeitig entschuldet zu sein und weitere Unterlagen für die zweite Instanz des Lizenzierungsverfahren am 10. Mai einzubringen.

Zur Fortführung des laufenden Spielbetriebes ist neben den erwarteten Zuschauer-Einnahmen jedoch auch eine Bankgarantie über 650.000 Euro notwendig. Diese hat der GAK-Vorstand aber bereits für spätestens kommenden Montag zugesagt, wobei laut Sticher ein Großteil der Summe vom früheren GAK-Präsidenten Roth kommen soll. Damit wäre laut Scherbaum der Spielbetrieb bis zum Saisonende gesichert.

Dienstag, 18. Mai 2021
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