06.03.2007 16:43 |

Verko(r)kste Beauty

Naomi Campbell bei den "Anonymen Koksern"

Man hat's ja wirklich nicht leicht als Supermodel: Obwohl ihre letzte Kokainkrise schon über acht Jahre her ist, geht Naomi Campbell noch immer zu den "Anonymen Koksern". Dem GQ-Magazin sagte sie, dass sie fast jeden Tag zu Meetings geht - selbst wenn sie im Ausland ist.

"Ich hab immer ein Büchlein dabei, in dem Beratungsstellen auf der ganzen Welt aufgelistet sind", sagt die schöne 36-Jährige. Ihr Verhalten ähnelt Edward Norton's Character aus "Fightclub". Sie braucht keine Therapie, muss aber trotzdem zwanghaft zu Meetings gehen. "Ich gehe dahin, damit ich wieder weiß, wer ich bin - woher ich komme, und wo ich nicht mehr hin will."

Das hat aber jetzt nichts mit Gosse oder Elend zu tun. Naomi fügt hinzu: "Als ich damals in Therapie war, durfte ich keine kurzen Röcke tragen, sondern musste mit langen Hosen herumlaufen. Ich musste aussehen wie alle anderen - das war schrecklich!"

Aber auch sonst ist das Supermodel eine ein klein wenig verkorkste Persönlichkeit: Nach 21 Jahren Profkarriere fürchtet sich die einstige Muse Karl Lagerfelds noch immer vor dem Catwalk. "Ich bin jedesmal nervlich fertig, wenn ich da raus muss." Die Unsicherheit gibt ihr aber Kraft und Ansporn: "Die Nervosität treibt mich an! Schließlich bin ich ja dort, um für die Designer zu arbeiten - nicht um mich selbst zu zeigen!"

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