03.03.2007 12:20 |

Tragischer Tod

Mann stürzt in Fluss und ertrinkt

Bei einem tragischen Unfall ist in der Nacht auf Freitag ein Deutscher im deutsch-österreichischen Grenzgebiet von Tirol in der Vils ertrunken. Der 41-Jährige war mit einem Freund nahe der Ortschaft Pfronten auf deutscher Seite unterwegs - als er am Ufer des Flusses seine Notdurft verrichten wollte, stürzte er ins Wasser. Der Mann wurde von der starken Strömung mitgerissen und konnte nur noch tot geborgen werden.

Die beiden Freunde waren zu Fuß auf einem Weg neben der Vils nach Hause unterwegs, als den 41-Jährigen ein dringendes Bedürfnis ereilte. Der Mann blieb stehen, drehte sich mit dem Rücken zum Fluss und dürfte dabei das Gleichgewicht verloren haben. Vor den Augen seines Begleiters stürzte er in die Vils.

Der Freund des 41-Jährigen sprang dem Verunglückten noch ins eiskalte Wasser nach, konnte ihn aber nicht mehr erwischen und alarmierte den Notruf. Gegen 22.30 Uhr wurden die österreichischen Behörden in Reutte alarmiert. Die Einsatzkräfte aus beiden Ländern suchten das Flussufer fieberhaft nach dem Deutschen ab.

Auf österreichischer Seite rückte die Feuerwehr Vils und die Wasserrettung Reutte sowie die Rettung Reutte aus. Zur Suche wurde auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Die Leiche des Deutschen fand man schließlich um 23.40 Uhr auf österreichischer Seite nahe der Ortschaft Schönbichl im Wasser.

Symbolbild (Foto: Klaus Kreuzer)

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