26.02.2007 11:27 |

MedUni-Anmeldung

8.270 für Medizinstudium registriert - 37% Deutsche

8.270 Personen wollen im Herbst ein Studium an einer der drei österreichischen Medizin-Universitäten beginnen. Damit haben sich bei der elektronischen Voranmeldung etwas weniger Studienwerber als im Vorjahr registrieren lassen. Rund 58 Prozent der Bewerber stammen aus Österreich, 37 Prozent aus Deutschland. Damit ging der „Deutschen-Anteil“ bei den Vorerfassungen zwar um etwa sechs Prozent zurück, ist aber noch immer erschreckend hoch.

Am höchsten ist der Anteil deutscher Studienwerber wie im Vorjahr in Innsbruck. Dort wollen 1.306 Deutsche ein Medizin-Studium beginnen - das entspricht rund 57 Prozent der insgesamt 2.297 in Innsbruck Vorangemeldeten. 918 Bewerber stammen aus Österreich (40 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist der „Deutschen-Anteil“, der bei etwa zwei Drittel lag, aber auch dort zurückgegangen.

In Wien stellen sich 4.702 Personen dem weiteren Auswahlverfahren. 63 Prozent stammen aus Österreich, 31 Prozent aus Deutschland. Die Relation von deutschen zu österreichischen Bewerbern ist damit gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich geblieben. In Graz haben sich 1.271 Studienwerber registrieren lassen: 75 Prozent davon sind Österreicher, 22 Prozent Deutsche. Der Anteil, der im Vorjahr bei mehr als einem Drittel lag, ist auch hier gesunken.

Die Zahl der Anmeldungen ist gegenüber dem Vorjahr insgesamt um ca. 300 zurückgegangen. Allerdings hat sich die Medizin-Uni Graz erst heuer dem Anmeldesystem der beiden anderen Unis angeschlossen -  im Vorjahr waren deshalb in Graz Doppelanmeldungen möglich. In Innsbruck und Graz sind heuer weniger Anmeldungen als im Vorjahr zu verzeichnen, in Wien wesentlich mehr.

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