SOS-Kampagne

Hilferuf aus Skiregionen erhört!

Die Semesterferien gehen in die zweite Runde, die Betreiber der Skigebiete waren mit der ersten Woche zufrieden, doch die bisherigen hohen Verluste noch aufzuholen, wird schwierig. Deshalb soll nun eine 50.000 Euro teure Kampagne des OÖ-Tourismus helfen.
Ein Rettungsanker in letzter Sekunde ‑ das soll eine Werbekampagne des Oberösterreich-Tourismus für die Skigebiete im Land sein. Denn andere Branchen, wie etwa der Wellnesstourismus, sorgten zwar dafür, dass die Nächtigungszahlen im November und Dezember um 7,4 Prozent stiegen. Doch beim Skitourismus sieht die Sache nicht so rosig aus, bis zu 80 Prozent Einbußen verzeichnen ‑ wie berichtet ‑ die Liftbetreiber im Land.


Nun will man mit einer 50.000 Euro teuren Imagekampagne vor allem die Tagesgäste doch noch zum Skifahren motivieren: „Wir schaffen die Aufholjagd nur, wenn wir auch die Tagesgäste aus dem Zentralraum wieder zurückgewinnen, sie sind enorm wichtig. Schließlich brauchen wir pro Tag 15.000 Wintersportler auf unseren vier Stationen, die schaffen wir in den Semesterferien mit den Stammgästen allein nicht“, so Alfred Bruckschlögl, Direktor des Dachstein Tourismus.


Die Stammgäste aus Wien kamen auch heuer in Scharen, ebenso deutsche und holländische Urlauber. Die zweite Woche ist zwar etwas schwächer gebucht, aber das sei immer so, dafür kommen in der dritten Woche die Oberösterreicher  hoffentlich: „Zur Zeit sind die Bedingungen bei bis zu 80 Zentimeter Schnee ideal“, stimmt Bruckschlögl schon in die SOS-Kampagne ein.






Foto: Reinhard Hörmandinger
Donnerstag, 06. Mai 2021
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