11.02.2007 16:50 |

Doch kein Nager

"Dachte, er ist ein Sumpfbiber!"

Ein Freizeitjäger hat in den USA einen Schnorchler angeschossen, den er für einen schwimmenden Sumpfbiber hielt. John William Cheesman, der im Smith River nahe Reedsport im US-Bundesstaat Oregon Fische beobachten wollte, musste acht Stunden am Kopf operiert werden. Er ist aber auf dem Weg der Besserung.

Der 60 Jahre alte Schütze sagte bei der Polizei aus, er habe den Schnorchler für einen Nager gehalten und von der Terrasse eines Freundes aus mit einem Jagdgewehr angelegt.

„Er erzählte, dass er herumschwamm und sich plötzlich wie von einem Vorschlaghammer getroffen fühlte“, berichtete die Frau des Opfers, Shelley Cheesman einer US-Zeitung.

Danach sei ihr Mann ans Ufer geschwommen und habe um Hilfe gerufen. „Dabei ist er beinahe ertrunken.“ Der Schütze wurde wegen tätlichen Angriffs festgenommen. Obwohl die ärztlichen Prognosen für Cheesman gut sind, rechnen die Mediziner damit, dass er auf einem Ohr taub bleiben wird.

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