Auf 330 Seiten erzählt Luntiala die Geschichte eines finnischen IT-Chefs, der seinen Job beendet und fortan durch Europa und Indien reist. Der daheimgebliebenen Verwandtschaft berichtet er per SMS von seinen Erlebnissen.
Da die Zahl der Buchstaben in einer SMS auf 160 beschränkt ist, müssen sich Leser durch rund 1.000 Textnachrichten kämpfen, ehe sie den SMS-Roman aus der Hand legen können. Um zusätzlichen Platz zu sparen, enthält der Roman die für SMS so typischen Abkürzungen.
Luntialas "The Last Messages" ist allerdings nicht der erste Roman dieser Art. Bereits 2004 veröffentlichte Qian Fuzhang seinen SMS-Fortsetzungsroman "Aus der Festung": Zwei Monate lang erhielten Abonnenten jeden Morgen um 10 Uhr eine weitere Kurznachricht auf ihr Handy.
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