27.01.2007 17:18 |

Nicht zu schlagen

Götschl gewinnt auch Weltcup-Abfahrt

Renate Götschl gewann 24 Stunden nach ihrem Super-G-Erfolg auch die Abfahrt auf der Olympiapiste in San Sicario. Der Vorsprung von 1,17 Sekunden auf ihre zweitplatzierte ÖSV-Teamkollegin Elisabeth Görgl war ein eindrucksvoller Beweis für die aktuelle Ausnahmestellung der "Speed-Queen". Maria Holaus (+1,35) komplettierte als Dritte den Triple-Sieg der Österreicherinnen.

"Es geht derzeit alles so schön. Ich habe die nötige Geduld, um die Schwünge voll durchzuziehen. Das gibt mir Sicherheit und deshalb funktioniert es zurzeit einfach", meinte Götschl unmittelbar nach ihrem 44. Sieg bzw. 99. Stockerlplatz im Weltcup, der ihr auch die Führung in der Gesamtwertung brachte.

Elisabeht Görgl strahlte trotz des verpassten Debüt-Weltcupsiegs. Mit Platz zwei und zuletzt deutlich nach oben zeigender Formkurve qualifizierte sich die 25-Jährige quasi im letzten Abdruck fix für das WM-Team. "Das war eine solide, gute Fahrt. Nachdem die Saison so - man verzeihe mir das Wort - scheiße für mich begonnen hat, habe endlich wieder das gemacht, was ich kann - schnell fahren", betonte Görgl.

Die mit Nummer zwei ins Rennen gestartete Holaus hat als Dritte wohl ebenfalls den Sprung nach Aare geschafft. "Ich wäre schon mit einer Platzierung unter den ersten Zehn zufrieden gewesen", erklärte die 23-jährige Tirolerin, die damit nach Rang vier in der Zauchensee- Abfahrt gleich in ihrer Weltcup-Debütsaison aufs Stockerl fuhr.

Nicht zufrieden war Alexandra Meissnitzer. Die Salzburgerin schied nach einem Torfehler im Mittelteil aus. Die Tirolerin Christine Sponring landete nach Platz drei am Vortag auf Rang 15, war aber damit die bestplatzierte Läuferin mit einer Nummer jenseits der Top 30.

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