17.01.2007 10:50 |

Innenbandeinriss

Christoph Gruber bangt um WM-Teilnahme

Während seine Kollegen bereits nach Val d'Isere gereist sind, um dort am Wochenende das vorletzte Mal vor der WM in Aare Speed-Bewerbe auszutragen, muss Christoph Gruber die Rennen in Frankreich vor dem TV-Schirm verfolgen: Wie sich erst jetzt herausstellte, laboriert der 30-Jährige an einem Innenbandeinriss, den er sich bei Lauberhorn-Abfahrt in Wengen zuzog - und trotzdem auf Rang sieben raste. Doch die Verletzung bringt auch Grubers WM-Teilnahme in Gefahr.

"Passiert ist es oben beim Russi-Sprung, ich hab zu viel Druck gegeben, mich hat's verdreht - nur mit viel Glück habe ich den Sturz vermeiden können. Ein Ziehen im rechten Knie hab ich zwar gespürt, während der Fahrt dann aber nichts mehr", sagt Gruber, der schon humpelte, als er am vergangenen Wochenende in Wengen das Ziel erreichte. "Das hätte viel schlimmer ausgehen können - den Ski hat's ihm im rechten Winkel weggerissen gehabt, es war viel Akrobatik nötig, den Sprung überhaupt noch zu stehen", erinnert sich Coach Jürgen Kriechbaum.

Kampf um die WM "bis zum letzten Moment"
Bei einer Untersuchung in Innsbruck wurde der Einriss festgestellt - damit war Val d'Isere gestorben. Kitzbühel, gar die WM auch? "Ich sehe es optimistisch, es war ein Glück, dass das Band nicht ab ist - jetzt mache ich bei Jan Greisinger spezielle Stabilitätstherapie, ich merke, dass es schon besser wird. Danach checken wir das Knie noch einmal, Sonntag will ich trainieren. Ich hoffe, Kitz geht sich aus. Schade nur, gerade jetzt passierts, wenn ein klarer Aufwärtstrend da ist - aber um die WM kämpfe ich bis zum letzten Moment."

Von R. Kallinger und Krone.at

Donnerstag, 17. Juni 2021
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