Mo, 23. Juli 2018

Krankenhaus

20.01.2018 13:17

Plan B und neuer UKH-Chef

Kein Stein bleibt auf dem anderen im westlichen Bereich des Salzburger Landesspitals: Wenn die Labors im neuen Turm in Betrieb sind, wird ein großer Bauplatz für das Haus B frei. Das Unfallspital bekommt einen neuen Chef - und übersiedelt auch.

Offiziell wird der Laborturm (mit seiner echt herausragenden Architektur neben dem Parkhaus leicht zu erkennen) "Institutsgebäude" genannt. Landesvize Christian Stöckl informiert, dass ab dem späten Frühjahr bis zum Jahresende nicht nur die Labors, sondern auch die Blut-Klinik und die Pathologie hier arbeiten werden.

Wenn das alte frühere Wohngebäude beim Eingang Aiglhof und die nicht mehr benützten Häuser abgerissen sind, entsteht eine gewaltige Fläche.

Nun folgt gleich der Plan B.

Im Neubau sollen mehr Kliniken als ursprünglich vorgesehen untergebracht werden. Das Zentrale Gebäude in der Mitte des Spital-Areals (II. Medizin, Intensivstation, Lungen-und Hautklinik) wurde zwar teilweise renoviert, ist aber ein Fall für die Geschichte. Langfristig kann es nur der Spitzhacke zum Opfer fallen. Und die I. Medizin ist im ältesten Teil des St. Johann-Spitals untergebracht: Teile stammen aus dem Jahr 1692.

Im Haus B sollen auch die allgemeine Chirurgie, die Urologie, die Gefäßmedizin, die Kiefer-und Gesichtschirurgie und dann auch die Sportmedizin Platz finden, während das Unfallspital vom Rehrl-Platz in die Chirurgie West umsiedelt.

Weichen gestellt für Klinik-Leiter
Eine wichtige Entscheidung dafür ist gefallen: Nachdem UKH-Primar Dr. Josef Obrist in Pension geht, wird für zwei bis drei Jahre Dr. Alexander Schmelz als neuer Abteilungsleiter folgen. Dies erfuhr der Betriebsrat des UKH vergangene Woche, allerdings erst auf Nachfrage.

Schmelz ist so wie SALK-Chef Paul Sungler mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer befreundet und in engem Kontakt. Politisch scheint die Meinung klar: Zwei Unfallspitäler in einer Stadt sind auf Dauer unhaltbar.

AUVA soll 500 Millionen sparen
Überdies muss der Rechtsträger, die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA) laut neuer Bundesregierung bis Ende des Jahres ein Konzept für die Einsparung des gewaltigen Betrages von 500 Millionen Euro vorlegen.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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