Mo, 16. Juli 2018

Machbarkeitsstudie

11.01.2018 06:15

Linzer Seilbahn nun Fall für Experten

"Wir gehen jetzt den nächsten Schritt", sagt der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein. Nachdem beinahe täglich das "Stau-Murmeltier" an den Linzer Stadteinfahrten grüßt, vor allem die Situation im Süden immer prekärer wird und auch die geplante S-Bahn in weite Ferne gerückt ist, will er sein Seilbahnprojekt forcieren.

Die Verschnaufpause ist vorüber! Denn während es für die sonst fast täglich staugeplagten Autofahrer in den Weihnachtsferien wie gewohnt etwas ruhiger an den Stadteinfahrten zuging, kam es gestern früh im Linzer Süden erstmals wieder zu erheblichen Störungen im Frühverkehr. Die Rückkehr zur ärgerlichen Pendler-Routine scheint also leider vorprogrammiert.

S-Bahn nicht vor 2030
Und die Situation wird sich wohl in naher Zukunft auch nicht verbessern. Denn eine vernünftige Verkehrslösung ist nicht in Sicht. Nachdem auch die geplante S-Bahn, mit der man in wenigen Minuten von Pichling am Hauptbahnhof wäre, laut Markus Hein nicht vor 2030 realisiert werden kann, wie er in Gesprächen mit den ÖBB erfuhr, will er bei seinem Vorschlag, eine Seilbahn vom Linzer Süden in die Industriezeile zu bauen, aufs Tempo drücken. "Wir haben uns in den letzten Monaten schon einige Gedanken gemacht. Doch nun sind die Experten am Zug", so der FP-Verkehrsstadtrat.

Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben
Damit der Gedanke von den Gondeln über den Dächern von Linz nicht nur ein Luftschloss bleibt, hat er nun auch eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die klären soll, ob und wenn ja, wie man das Projekt am besten realisieren könnte. Hein: "Ich rechne damit, dass wir bereits im Sommer in die detailliertere Planung gehen können!"

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

Hier ein Beispiel, wie eine Seilbahn im urbanen Raum aussehen kann:

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