Mi, 18. Juli 2018

Sicherheit

08.01.2018 17:16

Experte: Lawinen-Airbags keine Überlebensgarantie!

Chancenlos waren zwei Freerider, die bei einem Lawinenunglück in Osttirol getötet wurden (wir haben berichtet). Die beiden waren abseits der Pisten im Skigebiet Großglockner-Resort unter die Schneemassen geraten. Dabei waren die beiden Deutschen mit Lawinen-Airbags top ausgerüstet. Doch die helfen nicht immer.

Skitouren samt herrlicher Pulverschneeabfahrten sind ein Genuss und sehr beliebt. Und kaum jemand ist mittlerweile noch ohne eine dementsprechende Sicherheitsausrüstung unterwegs. "Jede Ausrüstung, die die Überlebenschancen in einer Lawine erhöht, ist gut", so der Experte Wilfried Ertl vom Kärntner Lawinen-Warndienst. Doch wie der Lawinenabgang in Osttirol auf tragische Weise vor Augen führe, gebe es keine huntertprozentige Überlebensgarantie.

"Die Burschen dürften zuerst von der Lawine mitgerissen und dann beim Übergang vom extrem steilen in flacheres Gelände von den Schneemassen verschüttet worden sein", schildert Einsatzleiter Franz Riepler von der Polizei Matrei.

Ertl: "Das Wichtigste bei einer Unternehmung im alpinen Gelände ist die Vorbereitung, denn am sichersten ist man, wenn man nicht in eine Lawine gerät." Der Profi rät, eine Tour nie allein zu machen. "Schaufel, Sonde und ein Verschüttetensuchgerät sollte jeder Tourengeher immer mit dabei haben, um verschüttete Kameraden bergen zu können."

Hannes Wallner, Kärntner Krone

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