Mo, 22. Oktober 2018

Sturmtief "Burglind"

03.01.2018 18:34

Sturm vor allem in Skiorten

Mit Windspitzen auf den Bergen von bis zu 112 km/h fegte das Sturmtief "Burglind" über Salzburg hinweg. In den Tälern brachte es der Sturm nur auf höchstens 73 km/h. In den Skigebieten mussten mehrmals Lifte gesperrt werden. Schäden oder Verletzte gab es keine.

Am stärksten wütete "Burglind" auf den Bergen. So wurden in Saalbach die Lifte nach Fieberbrunn und Leogang am Mittwoch gar nicht erst geöffnet. "Eine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten nicht, dass Gäste aus den anderen Orten nicht mehr zurückkommen", sagt Bergbahnen-Büroleiter Walter Steiner. Am Vormittag mussten mehrere Bahnen für ein bis zwei Stunden gesperrt, die Gondeln in die Stationen gebracht werden. "Die Skifahrer waren dann im unteren Bereich unterwegs oder haben sich in Hütten gesetzt." Liftsperren gab es vorübergehend auch in Flachau, in Dienten, Mühlbach, Maria Alm und auf der Schmittenhöhe.

112 km/h erreichte der Sturm am Sonnblick, 105 bei der Rudolfshütte und 110 auf der Schmittenhöhe. Im Tal gab es in Golling mit 73 km/ den höchsten Wert.

Wegen heftigen Schneefalls in Mühlbach blieb ein Postbus auf der Hochkönig Straße hängen. Feuerwehrkommandant Josef Schwaiger und seine Kameraden brachten den Bus rasch wieder in die richtige Spur.

Am Salzburger Flughafen war der Betrieb nicht beeinträchtigt. "Der Sturm war bei uns ab 11.59 mit 30 bis 35 Knoten am stärksten. Ab 15 Uhr flaute es ab. In der Zeit starteten und landeten fünf Flieger. Gedanken muss man sich erst bei 45 bis 50 Knoten machen", so Sprecher Alexander Klaus.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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