Di, 23. April 2019
30.12.2017 21:33

Hallenfußball

Stier-Torrekord ist schon älter als Hazard

Wenn von Dienstag bis Sonntag wieder die Filzkugel in der Sporthalle Alpenstraße rollt, stellt sich nicht nur die Frage nach dem Sieger der 37. Auflage des "Salzburger Stiers".

Wie jedes Jahr steht auch der Torrekord von 1991 im Fokus: Als Hannes Martl für ASV Salzburg 19 Mal netzte, waren Weltklasse-Kicker wie Chelseas Eden Hazard (kam einen Tag nach dem Stier ’91 auf die Welt) oder Kevin de Bruyne von Manchester City noch nicht auf der Welt. Auch die Skisprung-Asse Michael Hayböck und Richard Freitag, die parallel zum Bandenzauber bei der Vier-Schanzen-Tournee starten, erblickten erst später im selben Jahr das Licht der Welt.

Seither ist diese Bestmarke nur dreimal wirklich in Gefahr geraten. Vierfachschützenkönig Erwin Keil verfehlte den Torrekord von 2001 bis ’08 etwa nur um wenige Treffer. Zum Vergleich: Im Vorjahr krallten sich Kuchls Pilaj und Grödigs Benedikt Pichler mit je 14 Goals die Schützenkrone beim UFC Puma Hallencup. Wer heuer in Frage kommt? Grünau-Torjäger Matthias Pichler hat die Torwertung mit seinen Ex-Klubs Golling und Kuchl bereits zweimal gewonnen, wollte vor dem Titel beim letzten Turnier schon die Hallen-Karriere beenden. "Aber wenn jeder ein paar Mal trifft und wir gewinnen, ist mir das lieber als die Schützenkrone", verrät Co-Trainer Ortner. Er wird Coach Aigner abermals an der Bande vertreten, muss aber auf Regisseur Stefan Federer (Zahn-OP) verzichten.

Die Geschichte gibt dem Betreuer des Titelverteidigers übrigens recht: Rekord-Knipser Martl hatte am 6. Jänner 1991 nur bedingt Freude an seiner Bestmarke: Im Finale gegen den FC Salzburg vergab er seinen Penalty, Hans-Peter Bauer schoss die Taxhamer zum gesamt fünften Titel. So oft hat in 36 Jahren sonst nur Puch triumphiert ...

Walter Hofbauer, Kronen Zeitung

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