Fr, 26. April 2019
30.12.2017 18:23

Salzburg hilft

Stiftskirche St. Peter muss renoviert werden

"Die Zeit" möchte Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher in den Mittelpunkt seiner Predigt zu Jahresende stellen. "Zeit ist kostbar, doch Zeit wird immer mehr zu einer Frist. Wie ist das mit der erfüllten Zeit?" Doch auch der "Zahn der Zeit" nagt an der Stiftskirche von St. Peter: Sie muss umfassend renoviert werden.

Korbinian bereitet sich gerade auf die Jahres-Schlussandacht (heute, 31. Dezember, um 16.30 Uhr) vor, als wir ihn telefonisch erreichen. Er philosophiert über erfüllte Zeit und auch über Veränderungen zum Positiven.

Unter Stiftskapellmeister Mag. Peter Peinstingl werden heute Werke von Bach, Mozart, Kovac und Gruber mit Daniel Hinterberger (Bass) und dem Chor & Orchester der Stiftsmusik St. Peter mit Günther Firlinger an der Orgel zu hören sein.

Renovierung der Stiftskirche kostet zwölf Millionen Euro

Wie berichtet, muss die Stiftskirche einer General-Renovierung unterzogen werden, deshalb wird sie ab Ende September ein Jahr gesperrt, die Sonntags-Messen werden in das Kloster Nonnberg verlegt.

Der Erzabt beziffert die Gesamtkosten mit zwölf Millionen Euro, nicht nur der Marmor in den Seitenschiffen, auch die gesamte Elektrik, die Heizung und die Orgel müssen erneuert werden. Überdies soll der Eingang barrierefrei werden.

Die "Krone" unterstützt mit Aktionen das gute Vorhaben

Korbinian Birnbacher sieht das Projekt optimistisch, er hofft auf Zuwendungen des Bundes, des Landes und der Stadt.

Und da das Stift St. Peter mit vielen emotionalen Erlebnissen der Salzburger verbunden ist, seien es Hochzeiten, Taufen oder Begräbnisse, wird es - so hofft man - viele Spenden geben.

Die "Krone" möchte die gute Aktion besonders unterstützen. Das Symbol der Erzabtei, der Schlüssel soll dabei eine große Rolle spielen. Wir werden unsere Leser ausführlich und rechtzeitig informieren.

Zur Geschichte: Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um 696 errichtet, die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der nach 1125 errichtet wurde. Neben den Gräbern der Äbte befindet sich auch das Grabmal von Johann Michael Haydn und eine Grabplatte mit einem ewigen Licht an Stelle des ursprünglichen Grabes des Hl. Rupertus.

Eine Sage sagt, dass Salzburg an dem Tag zerstört werde, an dem das Licht erlischt . . .

Mut, den er den Gläubigen wünscht ("gehen Sie mutig aufeinander zu, sie werden sich wundern, wie Sie ihr Leben, ja ihre Welt verändern können"), hat der Erzabt auch bei der Renovierung: Wie immer können unvorhergesehene Probleme auftauchen - doch Lösungen finden sich immer.

Weitere detaillierte Berichte über das Vorhaben demnächst in der "Krone".

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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