Schwefeldioxid

Sechs Verletzte bei Gasaustritt in Kirchdorf

Nach dem Austritt von Schwefeldioxid beim Automobilzulieferer TCG Unitech in Kirchdorf/Krems mussten am Donnerstag sechs Mitarbeiter vorsorglich ins Spital eingeliefert werden. Das Krankenhaus gab aber bereits Entwarnung, alle Patienten sind nur leicht verletzt. Schuld an dem Vorfall war ein technischer Defekt.

"Aufgrund eines technischen Defekts kam es im Zuge von Wartungsarbeiten bei einer Druckguss-Maschine zu einem geringfügigen Austritt von Schutzgas", sagt Peter Wienerroither, Geschäftsführer bei TCG Unitech. Sechs Mitarbeiter (17 bis 43 Jahre) seien vorsorglich zur Gesundheitsüberwachung ins Spital überstellt worden. Eine Gefährdung für die Umwelt habe bei dem Vorfall nicht bestanden. "Der Fehler wurde behoben und der ordnungsgemäße Zustand der Anlage wiederhergestellt", so Wienerroither. Der Kirchdorfer Industriebetrieb produziert Fahrzeugteile für den Weltmarkt, stellt mittels Druckgussfertigung unter anderem Öl- und Kühlmittelpumpen her. Dabei wird Schwefeldioxid als Schutzgas eingesetzt.


Als die Feuerwehr eintraf, war die betroffene Halle bereits evakuiert. Zwei weitere wurden ebenfalls geräumt. "Wir sind dann mit schwerem Atemschutz hinein und haben den Gasaustritt gemessen", sagt Einsatzleiter Harald Rachinger.

Jürgen Pachner, Kornen Zeitung

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