27.12.2017 22:12 |

Klimabilanz 2017

Jahresrückblick: Hitze, Blitze und ein Orkan

Starkregen, Hagel, Hochwasser und Orkan "Yves": 2017 sorgten Naturgewalten im Süden für Schäden. Auf der anderen Seite brachte uns das Jahr mehr Sonnenstunden zum Genießen. Insgesamt war es in den vergangenen zwölf Monaten in Kärnten um 0,9 Grad zu warm.

2017 war von der Klimaerwärmung geprägt und reiht sich unter die wärmsten Jahre der 250-jährigen Messgeschichte ein, ziehen die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie Bilanz. Unterkärnten zählte 2017 zu den sonnigsten Regionen Österreichs - es gab ein Plus an Sonnenstunden von 15 bis 20 Prozent. Sonnigster Ort war die Kanzelhöhe (2498 Stunden Sonne).

Kälter als im Schnitt war es Anfang des Jahres - in Hermagor sanken die Temperaturen auf minus 20,5 Grad. Nach dem eisigen Jänner brachte im Sommer eine Hitzewelle Kärnten ins Schwitzen: Am 4. August erreichte das Thermometer in Ferlach 35,4 Grad. Die Rosental-Gemeinde hat sogar einen Allzeitrekord aufgestellt: Mit 122 km/h zog Orkan "Yves" eine Spur der Verwüstung - es war die höchste je in einem Kärntner Tal gemessene Föhnsturm-Geschwindigkeit.

Große Lawinengefahr
Kurz vor Silvester herrscht in Kärnten erhebliche bis große Lawinengefahr. Während es in der Landeshauptstadt regnet, schneit es auf vielen Bergen in unserem Bundesland. Durch den vielen Neuschnee steigt die Lawinengefahr auf eheblich (Stufe 3), in den Karnischen Alpen und den karawanken sogar auf groß (Stufe 4). Es sei mit spontanen, mittleren bis großen Lawinen zu rechnen, heißt es im Lawinenwarnbericht des Lawinenwarndienstes Kärnten.

Thomas Leitner und Clara Milena Steiner, Kärntner Krone

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