Von Politikern:

Unerfüllte Kindheitswünsche an das Christkind

Auch unterm Christbaum -  siehe Karikatur - wird nicht jeder Wunsch erfüllt. Früher galt das  noch mehr als heute, wie auch manche Landespolitiker erzählen können.

Da stellt sich heraus, dass FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek, ÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr und die grüne Parteichefin Maria Buchmayr eine Kindheits-Gemeinsamkeit haben: Den (aus Vernunftgründen unerfüllten) Wunsch nach einem Pony bzw. Pferd. Podgorschek war da erst vier, ein Alter, in dem man eher am Schaukelpferd sitzt. Buchmayr reagierte mit Phantasie auf die Verweigerung: "Mein Fahrrad wurde mein  heimliches Pferd!" Aber selbst der Wunsch nach kleineren Vierbeinern blieb manchmal unerfüllt: SPÖ-Klubchef Christian Makor bekam als Kind keine Katze, weil die Wohnung zu klein war. Günther Steinkellner (FPÖ), heute Verkehrslandesrat, war da  technophiler: Er  wünschte sich schon "als junger Bub" einen ferngesteuerten Hubschrauber. In den 60ern zu teuer!

Bescheidener Brief ans Christkind

Der grüne  Landesrat  Rudi Anschober schrieb in seinen Brief ans Christkind von vornherein "meist leistbare und preisgünstige Geschenke", die er dann auch bekam. SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer hielt es ähnlich und ließ sich mehr vom Lichterglanz am Christbaum überwältigen, als von Packerln. ÖVP-Landesrat Max Hiegelsberger war es bei fünf Geschwistern gewohnt, "die persönlichen Bedürfnisse immer etwas zurückzunehmen". Glücklich LH-Vize Michael Strugl, ÖVP: "Mir ist kein großer unerfüllter Wunsch in Erinnerung geblieben."

Der Wunsch nach weißen Weihnachten

LH Thomas Stelzer (ÖVP) blickt an sich dankbar zurück: "Meine Eltern haben auf vieles verzichtet, damit es mir gut geht. Einzig das Familienauto gab es nie, das hat schon öfter geschmerzt." FPÖ-Klubchef Herwig Mahr hätte von klein auf gerne "ein Geschwisterl zum Spielen gehabt, mit dem ich meine Schokolade teilen kann". Sehr selbstlos! Und FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner hatte immer wieder den am seltensten erfüllten Wunsch: "Weiße Weihnachten!"

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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