24.12.2017 08:10 |

Glücksmomente

Hinterglemm: "Wir nennen es Glück"

Eines der größten und modernsten Skigebiete der Alpen liegt vor der Haustür des Wiesergutes in Hinterglemm, wo Urlaube zu unvergesslichen Glücksmomenten werden.

Über Nacht hat es geschneit. Dicke Flocken haben sich leise über die Landschaft gebreitet. Es ist eine Wonne, die weiße Pracht im frühen Morgenlicht zu betrachten. Winterwunderwelt. Am liebsten möchte man sofort hinaus, in diese herrliche Märchenlandschaft, die Ski anschnallen und hinauf auf den Berg, um die ersten Spuren in den Schnee zu ziehen - wäre da nicht das Frühstück, das im Wiesergut tatsächlich schade wäre, wenn man es auslassen würde. Es gibt wirklich alles, was das Herz begehrt.  Viele der Lebensmittel stammen aus der eigenen Produktion, schließlich ist Sepp Kröll nicht nur Gastgeber, sondern auch Landwirt. Das Brot wird im Wiesergut nach altem Rezept selbst gebacken, knusprig kommt es aus dem Holzofen und steht für den bewussten Genuss, der hier gelebt wird und aus der Region kommt. "Wir schätzen Lebensmittel, die diesen Namen verdienen."

Im Alltag muss das Frühstück schnell gehen, nur an Sonntagen und im Urlaub bleibt Zeit für längeren Genuss. Ich liebe es, wenn die Familie zusammensitzt, gemütlich der Tag gemeinsam begonnen wird, vielleicht auch noch eine Tageszeitung vorhanden ist und einmal Muße ist, alles ein bisschen langsamer anzugehen. Das ist Luxus. Endlich zur Ruhe kommen, Entschleunigen ist das Wort dafür, das hier im Wiesergut sehr gepflegt wird. In der stilvollen Umgebung des Designhotels wird einem das sehr leicht gemacht, das Personal - übrigens in zeitgemäßer Tracht eingekleidet - liest einem jeden Wunsch von den Augen ab. Die Architektur ist klar, die Materialien edel. Warme, erdverbundene Farbtöne, edle Leinen- und Lodenstoffe sowie wettergegerbtes Leder dominieren.

Wir befinden uns auf geschichtsträchtigem Boden. Die ältesten Nachweise über eine Besiedelung des Glemmtals stammen aus dem Jahr 1222. Damals sprach man von "Salpach", dem heutigen Saalbach. Auf diesem Grund befindet sich seit 1350 ein Gutshof, genannt Wiesern. "Wir empfinden ein Glücksgefühl an diesem Ort, dem Ort unserer Ahnen, unsere Gäste auf individuelle Art umsorgen zu dürfen. Ein Stein, ein Stück Holz mit vielen Gebrauchsspuren, ein altes tönernes Gefäß in einem schlichten Raum, in dem nichts vom Wesentlichen ablenkt, schafft eine Atmosphäre, in der wir glücklich sind", so Martina und Sepp Kröll. "Wir nennen es Glück" ist ein wunderbares Motto für leidenschaftliche Gastgeber.

Die Zwölferkogelbahn ist nur wenige Schritte entfernt, und es gibt kaum etwas Schöneres als einen Tag in den winterlichen Bergen, noch dazu bei Sonnenschein. Das Skigebiet lässt keine Wünsche offen, wer das Sportliche mit dem Kulinarischen verbinden möchte, dem kann man die "Via Culinaria" für Hüttenhocker empfehlen. SalzburgerLand hat zusammen mit Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann als Schirmherr verschiedene Genusswege durch das ganze Bundesland kreiert, wie zum Beispiel den für Hüttenhocker, wo sich einige der Tipps im Skigebiet befinden. Es liegt also nahe, die Wieseralm, eine geschmackvolle Almhütte bei der Bergstation der Reiterkogelbahn, zu besuchen. Ausstattung und Küche zeugen von viel Liebe zum Detail.

Seit 20. Dezember hat wieder die (beleuchtete) Rodelbahn in Hinterglemm geöffnet. Die Betriebszeiten richten sich nach Wetter- und Schneelage, drei verschiedene Hütten - Wieseralm (unbedingt reservieren), Goaßstall und Pfefferalm bieten mit "Hütten & Kulinarik" eine abendliche Genuss-Alternative sowie Rodelspaß am Reiterkogel.

Die Küche schafft den Spagat zwischen Bodenständigem und Weltoffenem, steht im "Via Culinaria"-Führer über die Wieseralm. Das gilt im gleichen Maße auch für das Wiesergut, denn die Kulinarik spielt für die Familie Kröll eine zentrale Rolle. Und das schmeckt man! Einfach köstlich, wie lange nicht, ist mein ganz persönlicher Kommentar. Dazu der Ausblick in den schneebedeckten Innenhof, in dem heute alle vier Kerzen am riesigen Adventkranz brennen. Anheimelnd auch die Flammen im großen Feuerring, der jeden Abend mit Einbruch der Dunkelheit entzündet wird und wohltuende Wärme in der Winternacht spendet.

24 Suiten in zwei Kategorien stehen zur Auswahl, jede hat einen eigenen Balkon oder Terrasse. Wenn Kapazität vorhanden sein sollte, sind auch Gäste von außerhalb sowohl im Restaurant als auch im formvollendet gestalteten Wellness-Bereich mit Edelstahl-Pool, Saunen und Spa willkommen. Empfehlenswert! Viele Stammgäste beweisen die hohe Qualität der Gastlichkeit.

Andrea Thomas, Kronen Zeitung

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