15.12.2017 16:11 |

Verkehrschaos droht

ÖVP-FPÖ-Regierung: Sechs linke Demos angekündigt

Bereits sechs Demonstrationen gegen die sich abzeichnende türkis-blaue Regierung sind für Montag, den voraussichtlichen Tag der Angelobung, angemeldet. Organisatoren sind etwa die Österreichische Hochschülerschaft, die "Offensive gegen Rechts" und die Plattform "Radikale Linke" sowie "Asyl in Not". Von mehreren Orten Wiens wollen sich die Demonstranten in Richtung Heldenplatz begeben.

Auf Facebook und Twitter veröffentlichten linke Organisationen bereits Details zu den Demonstrationen am "Tag X", die allerdings von der Exekutive noch nicht bestätigt werden konnten. So tauchte etwa ein Plan auf, wonach eine "große Sperrzone rund um den Ballhausplatz" geplant sei. Möglich ist auch, dass es rund um die zu erwartende Bekanntgabe der Regierungs-Einigung zu spontanen Protesten kommt. Auch dazu wusste die Polizei am Freitag noch nichts.

ÖAMTC warnt vor Verkehrschaos
Der ÖAMTC rechnet jedenfalls am Montag ab 8 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in Wien. So wird der Ring zwischen Urania und Universität gesperrt. Gleichzeitig wird auch die übliche Ausweichstrecke über die Zweierlinie, die Verbindung Landesgericht-Schwarzenbergplatz, nicht befahrbar sein, hieß es in einer Aussendung. Zusätzlich werden Gablenzgasse, Burggasse, Landstraßer Hauptstraße und Rechte Wienzeile gesperrt. Der ÖAMTC befürchtet einen "völligen Verkehrszusammenbruch im Montagfrühverkehr".

Kern zeigt Verständnis für Demos
Der scheidende Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) äußerte am Rande des EU-Gipfels Verständnis für die Demonstrationen. Kern betonte zwar, dass er sich nicht in Brüssel über Österreich äußern wolle, zu den von Jugendorganisationen angekündigten Aktionen zur Angelobung meinte er aber: "Man kann die verstehen."

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