09.01.2007 18:17 |

Rallye Dakar

Symons erliegt Unfallverletzungen

Die 29. Rallye Dakar hat ein Todesopfer gefordert. Der südafrikanische Motorrad-Pilot Elmer Symons ist seinen Verletzungen erlegen, die er am Dienstag beim Sturz mit seiner KTM auf der 405 km langen 4. Etappe in der marokkanischen Wüste von Er Rachidia nach Quarzazate erlitten hatte. Der Oberösterreicher Raphael Sperrer ist nach seinem Unfall vom Vortag nicht zum Start angetreten und damit ausgeschieden.

Der 29-jährige Symons ist das insgesamt 54. Todesopfer bei der traditionsreichen Wüstenrallye. Renn-Direktor Etienne Lavigne erklärte: "Den Unfallhergang und auch die Todesursache kennen wir noch nicht. Der Unfall passierte in einer Passage, die von uns als gefährlich bezeichnet war. Es war eine sehr schwierige Sandpiste".

VW weiter an der Spitze
In der Gesamtwertung verteidigte VW seine Dreifach-Führung. Der zweifache spanische Rallye-Weltmeister Carlos Sainz baute mit der zweitbesten Tageszeit hinter dem Monegassen Jean-Louis Schlesser (Sieger 1999 und 2000) seine Spitzenposition auf 1:55 Minuten zu seinen VW-Touareg-Kollegen Giniel de Villiers (RSA) aus. Den dritten Platz behauptete mit einem Rückstand von 7:20 Minuten der Portugiese Carlos Sousa.

Überschattet vom Tod des Südafrikaners stellt sich die Motorrad-Gesamtwertung nach der vierten Etappe wie folgt dar: Vorjahressieger Marc Coma (ESP) hat mit seinem zweiten Tagessieg erstmals die Führung übernommen. Er verdrängte seinen Landsmann Isidre Esteve Pujol auf den zweiten Platz, Dritter blieb der Franzose David Casteu.

Pech für Sperrer
Für Sperrer, der in der ersten Afrika-Etappe am Montag einen tiefen Graben übersehen hatte, kam der Ersatz für die schwer beschädigte Hinterachse seines SMG-Buggys zu spät. Der für den Transport vorgesehene LKW war schon vorher wegen eines Motorschadens selbst ausgeschieden.

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