13.12.2017 14:32 |

Drama am Pezid

Lawinenabgang in Tirol fordert ein Todesopfer

Bei einem Lawinenabgang im freien Skiraum am Pezid in Serfaus (Bezirk Landeck) in Tirol ist am Mittwoch ein Wintersportler ums Leben gekommen. Das Opfer war mit zwei Begleitern - allesamt aus Deutschland - unterwegs gewesen, als sich die Schneemassen lösten. Zwei der drei Wintersportler wurden mitgerissen, einer wurde nur teilweise, der andere gänzlich verschüttet. Letzterer konnte von den Helfern nur noch tot geborgen werden.

Der dritte Wintersportler hatte sich nicht unmittelbar im Lawinenhang befunden, hieß es am Mittwochnachmittag.

Mitarbeiter der Seilbahnen Komperdell leiteten umgehend nach dem Lawinenabgang eine Suchaktion ein. An dieser beteiligten sich auch Helfer der Bergrettung sowie der Skischule Serfaus. Insgesamt standen 25 Kräfte mit zwei Lawinensuchhunden im Einsatz.

Gänzlich Verschütteter nach 30 Minuten gefunden
Nach rund 30 Minuten sei der gänzlich Verschüttete in den Schneemassen entdeckten worden, teilten die Bergbahnen mit. Ein bereits eingetroffener Notarzt leitete sofort Reanimationsversuche ein, die jedoch erfolglos blieben. Der Mann starb noch am Lawinenhang.

Der teilweise Verschüttete überstand den Lawinenabgang unbeschadet. Er hatte sich selbst aus den Schneemassen befreien können und wurde von den Rettern sofort gesehen. Er und der Dritte der Gruppe wurden an Ort und Stelle versorgt, ein Kriseninterventionsteam wurde angefordert.

Die rund 150 Meter lange und 70 Meter breite Lawine war gegen 12.30 Uhr abgegangen. Kurz nach 13 Uhr wurde die Suchaktion beendet, da ausgeschlossen werden konnte, dass noch weitere Personen verschüttet waren, hieß es.

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