09.12.2017 21:30 |

Pferde, Shows und flotte Hunde

400 Reiter, 800 Pferde und tausende Rossnarrische gehören zu den Amadeus Horse Indoors. Abseits der Profis in Springreiten, Dressur und Voltigieren lockt auch der Agility Weltcup viele Besucher an. Die Hunde jagen im Eiltempo über die Hindernisse. Dazu gibt es ein Showprogramm zum Staunen und Schmunzeln.

Es ist eines der Highlights im Kalender aller Pferdefreunde - die Amadeus Horse Indoors, die heuer zum zwölfen Mal am Messegelände in Salzburg stattfinden. Viele spannende Prüfungen im Springreiten, der Dressur und dem Voltigieren warteten genauso auf die Gäste (siehe Sport) wie 130 Aussteller, die alles für Ross und Reiter parat haben sowie ein buntes Showprogramm am langen Wochenende.

So begeisterte etwa das weiße Ballett, das für Salzburg quasi etwas abgeändert wurde: Sieben sieben- und achtjährige Mädchen des Reiterhofs Niebele präsentierten in der vollen Salzburgarena eine Quadrille ganz nach dem Vorbild der Spanischen Hofreitschule.

Im ersten Moment ein kleiner Lacher und dann einfach nur schön anzusehen: Die Französin Mélie Philippot holte nach einer kurzen Soloeinlage ihre Partner für den Pas de deux zu sich. Ein Mini-Pony mit einer besonderen Reiterin - einer Puppe. Wie so ein Tanz zu zweit entstehen kann?

Mélie Philippot dirigiert von ihrem Ross aus den kleinen Diego mit seiner Freundin am Rücken und zeigt die selben Lektionen wie sein großer Freund.

Wo Reiter sind, sind auch Hunde meist nicht weit. So verwundert es nicht, dass am Messegelände an diesem Wochenende auch der Agility Worldcup ausgetragen wird. Eine der Teilnehmerinnen ist Sabrina Hierner vom Verein Moonstar Jumpers, mit Sitz in Thalgau. Mexx, Socks und Faithy sind ihre Partner, die für sie alles geben. Zwei Läufe absolviert jedes Tier pro Tag. Dabei müssen die Fellnasen einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen überwinden - maximal 22 Geräte. Absoluter Gehorsam und Konzentration sind gefragt. Es geht nicht nur um Zeit, sondern auch darum, die Hindernisse richtig anzusteuern. "Das funktioniert alles über Kommandos und Körpersprache. Leckerlis kommen im Bewerb keine zum Einsatz", erklärt Sabrina. Heute Nachmittag findet das Finale statt, es geht um 6000 Euro Siegesprämie.

Iris Wind, Kronen Zeitung

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