So, 22. Juli 2018

„Große Ehre, aber ...“

07.12.2017 13:56

Minister-Poker: Damen-Duo nimmt sich aus dem Spiel

Fast täglich tauchen ihre Namen auf, jetzt stellen sie aber selbst sämtliche Spekulationen ab: Die beiden ÖVP-Politikerinnen Doris Hummer (44) und Christine Haberlander (36) aus Oberösterreich wollen nicht in die Bundeshauptstadt gehen, um dort Ämter als Ministerinnen zu übernehmen.

In sämtlichen Blättern tauchten ihre Namen immer wieder auf - und es ist auch kein Geheimnis, dass die beiden jungen und erfolgreichen Landespolitikerinnen eine große Chance gehabt hätten, unter dem vermutlich künftigen Regierungschef Sebastian Kurz in Ministerien einzuziehen.

"Ist eine große Ehre, hier genannt zu werden"
Die junge Oberösterreicherin Christine Haberlander ist seit dem Abgang von Josef Pühringer als Landeschef Gesundheitslandesrätin und gilt als Expertin. Sie ist in wichtigen Untergruppen als Koalitionsverhandlerin vertreten - und dabei wird es auch bleiben. Am Rande des Budgetlandtags in Linz sagte sie jetzt vor laufender Kamera: "Das ist eine große Ehre, hier genannt zu werden." Nachsatz: "Ich bleibe in Oberösterreich."

"Ein Grund heißt Felix und ist fünf Jahre alt"
Als ministrabel gilt auch die frühere Landesrätin und jetzige oberösterreichische Wirtschaftskammerpräsidentin Doris Hummer, deren Name ständig auftaucht. Im Gespräch mit der "Krone" sagte sie: "Das ist für mich keine Option. Und das hat mehrere Gründe. Einer davon heißt Felix und ist fünf Jahre alt", schließt sie einen Wechsel nach Wien aus.

Robert Loy, Kronen Zeitung

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