So, 22. Juli 2018

Kein Total-Boykott

06.12.2017 20:54

Bach begrüßt Putins Pro-Olympia-Stellungnahme

IOC-Präsident Thomas Bach hat es am Mittwochabend begrüßt, dass sich Russland nach den Doping-Sanktionen gegen einen Total-Boykott der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ausgesprochen hat. Er hoffe, dass eine neue Generation von Athleten eine Brücke in "eine saubere Zukunft des russischen Sports baut", erklärte der Deutsche zum Abschluss zweitägiger Beratungen der IOC-Spitze in Lausanne. Oben im Video sehen Sie die Gründe für den Ausschluss Russlands.

Die Aussagen von Russlands Präsident Wladimir Putin, der keine russischen Sportler an der Teilnahme unter neutraler Flagge hindern will, seien ihm nicht entgangen. "Ich habe die heutige Erklärung mitbekommen", erklärte Bach. Persönlichen Kontakt mit dem russischen Staatschef habe es diesbezüglich aber keinen gegeben - "weder vor noch nach der Entscheidung", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

"Sich zu weigern heißt sich zu ergeben"
Bach äußerte sich zuversichtlich, dass sich russische Sportler für eine Olympia-Teilnahme entscheiden. Der Großteil der Stars aus Russland hat das - trotz weitverbreiteter Kritik am IOC-Urteil in der Affäre um mutmaßlich staatlich gefördertes bzw. geduldetes Doping - auch vor. "Man muss zu den Olympischen Spielen fahren. Sich zu weigern würde heißen, sich zu ergeben", sagte etwa die Eishockey-Größe Ilja Kowaltschuk der Agentur TASS.

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