Do, 25. April 2019
04.12.2017 12:43

Spionageverdacht

Kaspersky nun auch in Großbritannien in der Kritik

Das britische Zentrum für Cyber-Sicherheit NCSC (National Cyber Security Centre) hat Regierungsbehörden vor Antivirus-Software der in Moskau basierten Firma Kaspersky Lab gewarnt. Das geht aus einem Brief von NCSC-Chef Ciaran Martin an britische Minister hervor, der auf der Webseite des Zentrums veröffentlicht wurde.

Zur Begründung hieß es, Russland habe die Absicht, die britische Regierung und entscheidende Infrastruktur des Landes anzugreifen. Es gäbe "offensichtliche Risiken" hinsichtlich Anti-Virus-Software, die von ausländischen Firmen stamme.

"Wir empfehlen daher, dass dort, wo ein Zugriff des russischen Staates auf Informationen ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen würde, kein in Russland beheimatetes Anti-Virus-Unternehmen gewählt wird", schreibt Martin. Das Zentrum sei derzeit im Gespräch mit Kaspersky über ein Abkommen, damit die Sicherheit empfindlicher Daten gewährleistet werden könne.

Kaspersky hat Spionage-Vorwürfe - auch in den USA warnen Geheimdienste vor Kaspersky - stets bestritten. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hob ein Kaspersky-Sprecher hervor, dass die Warnung weder an Privatnutzer noch an Unternehmen gerichtet sei.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Willkommen, Mary-Lou!
Baby-Alarm! Marcel Sabitzer ist Vater geworden
Fußball International
„Nicht korrekt!“
DFB-Geständnis: Bayern-Elfer war Fehlentscheidung!
Fußball International
Identitäre, BVT etc.
Strache übersteht Misstrauensantrag der SPÖ
Österreich

Newsletter