03.12.2017 12:40 |

Rot-Grün stürzt ab

Erstmals Mehrheit für Blau-Türkis in Wien

Rot-Grün stürzt ab, Blau-Türkis ist stark wie nie: Wenn am kommenden Sonntag in Wien Gemeindratswahlen wären, gäbe es erstmals eine Mehrheit für FPÖ und ÖVP. Einerseits bedingt wohl durch die Regierungsverhandlungen der Bundes-ÖVP mit den Blauen, andererseits aber natürlich auch durch den Führungsstreit innerhalb der Wiener SPÖ und die Krise bei den Grünen.

Wie eine OGM-Umfrage für den "Kurier" ergab, käme die SPÖ in Wien derzeit nur auf 32 Prozent - und würde damit acht Prozentpunkte einbüßen. Die FPÖ käme mit 29 Prozent in etwa an ihr Ergebnis von 2015 (31%) heran, die Grünen würden sich auf sechs Prozent halbieren. Um mehr als das Doppelte zulegen würde die ÖVP - von neun auf 20 Prozent. Die NEOS könnten mit einer leichten Steigerung um zwei Prozentpunkte auf acht Prozent rechnen. Die Liste Pilz könnte fünf Prozent erreichen.

OGM-Chef Wolfgang Bachmayer sieht ebenfalls "das harmonische Klima zwischen Türkis-Blau" bei den Regierungsverhandlungen als Grund für das Ergebnis, das er als "Momentaufnahme" sieht.

Geht es um die Koalitionen, würden sich die Befragten Blau-Türkis vor Rot-Türkis wünschen (22 zu 20 Prozent). SPÖ und Grüne kämen nur auf 18 Prozent, SPÖ mit den Blauen nur auf 14. Eine Dreierkonstellation aus SPÖ, Grünen und NEOS würden nur neun Prozent bevorzugen.

Nur ein Prozent hätte gerne Vassilakou als Bürgermeisterin
Könnte man den Bürgermeister von Wien direkt wählen, hätte Noch-Stadtchef Michael Häupl mit 29 Prozent die Nase vorn. Heinz-Christian Strache (FPÖ) käme auf 22 Prozent, ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel auf zehn Prozent.

Beate Meinl-Reisinger von den NEOS würden sich nur drei Prozent der Befragten als Bürgermeisterin wünschen, Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou lediglich ein Prozent.

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