Mo, 10. Dezember 2018

Doch nicht Schelling

27.11.2017 18:45

Vertrag verlängert: Dijsselbloem bleibt Euro-Chef

Der derzeitige Eurogruppenchef, der frühere niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem, soll für ein weiteres halbes Jahr in diesem Amt verlängert werden. Grund dafür sei die schwierige Regierungsbildung in Deutschland, erfuhr die APA am Montag aus Kreisen der Europäischen Volkspartei (EVP) in Brüssel. Das würde bedeuten, dass sich Hans Jörg Schelling (ÖVP) derzeit nicht als möglicher Nachfolger Dijsselbloems bewerben kann. Österreichs Finanzminister wurde von der EVP bekanntlich für diesen Posten ins Spiel gebracht.

Ob Schelling in weiterer Folge eine Chance hat, hängt davon ab, ob er der nächsten Regierung weiterhin als Finanzminister angehört. Ursprünglich sollten die Bewerbungen um die Nachfolge des Sozialdemokraten Dijsselbloem bis 30. November vorliegen. Die Wahl Dijsselbloems für ein weiteres halbes Jahr soll am kommenden Montag beim nächsten Eurogruppentreffen in Brüssel erfolgen.

Wie das deutsche "Handelsblatt" Anfang November berichtete, hätten sich die EVP-Finanzminister bei einem Arbeitstreffen am Rande der Eurogruppe auf Schelling als neuen Vorsitzenden der Währungsunion verständigt. Allerdings hält die Europäische Volkspartei derzeit schon drei Spitzenpositionen in der EU, nämlich den Kommissionspräsidenten mit Jean-Claude Juncker, den EU-Ratspräsidenten mit Donald Tusk und den EU-Parlamentschef mit Antonio Tajani.

Sozialdemokraten beanspruchen Posten für sich
Die Sozialdemokraten beanspruchen den Posten des Eurogruppenchefs für sich, auch die Liberalen könnten zum Zug kommen. ÖVP und FPÖ haben zudem in den Koalitionsverhandlungen in Österreich noch keine Festlegung über den nächsten Finanzminister getroffen. In EVP-Kreisen wird auch der amtierende niederländische Finanzminister, der Christdemokrat Wopke Koekstra, als möglicher Kandidat für Dijsselbloems Nachfolge genannt.

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