Do, 16. August 2018

Verkehrssicherheit

27.11.2017 17:22

Linz verstärkt Jagd auf Ampelsünder

"Eine hochvernünftige Geschichte, die dem Verkehrsfluss nur gut tun kann", ist FP-Verkehrsstadtrat Markus Hein von den neu montierten Rotlicht-Radar-Kameras an neuralgischen Punkten in Linz überzeugt. Beim Parkbad, in der Turmstraße und der Kremplstraße sollen sie dem Trend entgegenwirken . . .

Freitagnachmittag. An einem der Stau-Hotspots in Linz, der Linzer Donaulände, ist alles verstopft, geht wieder mal nichts mehr. Der Grund: Die vielen einmündenden Querstraßen. Denn unzählige Lenker ignorieren dort oft mal die roten Ampeln, fahren dadurch erst verspätet in die Kreuzungen ein und blockieren dann den kompletten Verkehr.

"Verstöße haben sich verdoppelt"
"Die Verstöße diesbezüglich haben sich im letzten Jahr verdoppelt. Mit Rotlicht-Radar-Kameras wollen wir dem Trend entgegenwirken." Deshalb wurden jetzt drei neue Geräte installiert, von denen auch schon Fotos in den sozialen Medien kursieren. Eines in der Kremplstraße, eines bei der Vöest-Einfahrt in der Turmstraße und ein weiteres beim Parkbad. "Besonders bei den dortigen Kreuzungen soll mit dieser Maßnahme der Verkehrsfluss aufrechterhalten werden und sich die Situation zu Stauzeiten verbessern", so Markus Hein.

Auch zwei neue Radarkästen
Wie man die Standorte ausgewählt hat, erklärt Heinz Felbermayr von der Stadtpolizei Linz: "In Zusammenarbeit mit dem Magistrat wurden gefährliche Kreuzungen ermittelt, wo eine Rotlicht-Radar-Kamera für eine Entschärfung der Situation sorgen könnte." Und nun eben montiert. "In Betrieb gehen sie allerdings erst demnächst", lässt Felbermayr wissen.
Neben Rotlicht-Rowdys droht aber auch unbeirrbaren Temposündern weiter Ungemach, nachdem jüngst auch zwei neue Radarkästen aufgestellt wurden. Geblitzt wird zukünftig in der Dauphinestraße und in der Heliosallee in Pichling.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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