Do, 16. August 2018

Weihnachtsaktion

25.11.2017 20:28

Ein Lebensretter für Fabian

Fabian ist ein herziger, neunjähriger Steirer-Bub. Fabian ist aber auch Diabetiker - und damit in ständiger Gefahr. Ein Hund könnte tatsächlich sein Leben retten. Doch dafür fehlt das Geld.

Wir nagen nicht am Hungertuch oder sind bettelarm, mir ist sehr wichtig, dass das Ihren Lesern klar ist", betont Fabians Mama. Es ist eine steirische Familie wie viele andere, die eine Bleibe geschaffen, dafür extrem gespart und Rückzahlungen zu leisten hat. Wie man es auch dreht: Ein Therapiehund, der an die 20.000 € kostet, ist schlicht nicht drin. "Als wir unsere Planung gemacht haben, hatten wir ja keine Ahnung, dass unser Kind so krank wird…"

Sieben Wochen im Spital
Die Diagnose kam viel später. Als der Bub auf einmal so müde wurde, so schwach, nur mehr gesagt hat: "Mama, mir ist so schlecht", bevor er zusammengebrochen ist. Zehn Tage lag er im Vorjahr auf der Intensivstation, heuer waren es sieben Wochen Spital. Zur Diagnose Diabetes Typ 1 kam noch ein Gehörsturz, bei dem der Bub 60 Prozent seiner Hörleistung verloren hat…

Fünf- bis siebenmal am Tag (!) muss er sich selbst oder die Eltern ihm in den Finger stechen, seine Zuckerwerte abnehmen, das Insulin dafür bemessen, es spritzen. Den Aufwand, die Stiche, dass er manchmal einfach nicht "mehr mag" - man kann es sich als Nicht-Betroffener nur vage vorstellen. Und auch wenn der Bub schon äußerst diszipliniert und vernünftig ist - die Angst ist ständiger Begleiter. Dass er in der Nacht unter- oder überzuckert ist. Dass "irgendwas ist". "Um jedes Kind haben die Eltern natürlich Sorge. Aber wenn es auch noch so krank ist, dann hören die Sorgen nicht auf." Jetzt sind die Eltern oft dabei, auch bei Schulausflügen, in der Nacht. Aber immer wird das so nicht möglich sein.

Diabetes-Hund wäre "Lebensversicherung"
Ein auf Diabetes ausgebildeter Hund ist für Fabian buchstäblich eine Lebensversicherung! Ein gesunder, vifer Welpe, Dalmatiner Sari, wurde dafür schon gefunden. Aber die Ausbildung, die kostet immens.

"Sie ist auch äußerst umfassend", weiß Maria Gerstmann von der renommierten "Ilztaler Reha-Hundeschule", die bereits 200 Hunde für blinde, hörgeschädigte oder Menschen im Rollstuhl ausgebildet hat und weit über steirische Grenzen hinaus bekannt ist. Ein Jahr dauert das Training.

In Fabians Fall würde die Mutter stark eingebunden. Gerstmann: "Sie lernt zu verstehen, wann der Hund ihr Veränderungen bei den Werten Fabians anzeigt und wie, ob durch Bellen, Winseln, Pfote geben oder ähnliches. Diese Signale heißt es zu verstärken, bis der Hund und sein kleines Herrl, die eine starke Bindung brauchen, sich absolut darauf verlassen können." Maria Gerstmann würde in Fabians Fall preislich stark entgegenkommen, die Kosten mit 10.000 Euro im Minimum halten.

Wie schaut es aus, liebe "Krone"-Familie?! Werden wir nicht "nur" zu Spendern - sondern sogar zu Lebensrettern!? Das wäre jedenfalls die Kontonummer dazu. Für Fabian gäbe es kein größeres Glück Und keine bessere Lebensversicherung.

Christa Blümel und Claudia Fulterer, Kronen Zeitung

Unser Spendenkonto:
IBAN: AT07 2081 5025 0071 8404, Kennwort : "Steirerkrone"- Weihnachtsaktion

Kein Cent für Spesen

Wie funktioniert die "Krone"-Weihnachts-Aktion, wie arbeiten wir? Das werden wir oft gefragt, hier viele Antworten in Kürze:

Wir kennen jede einzelne Familie, die wir Ihnen an den Sonntagen vor Weihnachten vorstellen; diesmal, aufgrund der Notsituation so vieler Steirer, kommt am 8. 12. noch eine fünfte dazu. Wir ermitteln ihre Bedürfnisse, versuchen diese individuell zu lösen - wir haben dafür schon (wenn es etwa zu einer Behinderung kam) ganze Häuser umgebaut oder auch Kühe für die Existenzgrundlage gekauft! Bei uns geht kein einziger Cent in die Bürokratie - sämtliche Spesen übernimmt die "Krone".

Darüber hinaus sind es noch Dutzende Familien, denen wir ebenfalls maßgeschneidert helfen, zumeist mit Lebensmittelgutscheinen. Denn es gibt viele, die mitten unter uns tatsächlich an Not leiden.

Wir sind für jede Spende dankbar, freuen uns über kleine genauso wie über wie ganz große von Firmen. Gemeinsam können wir auch heuer wieder Menschen in diesem Land, mitten unter uns, helfen.

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